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Netzwerk „Gender, Queer, Intersectionality und Diversity Studies“

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Gender, Queer, Intersectionality und Diversity Studies eröffnen neue Sichtweisen auf Gesellschaft und Kultur. Im Rahmen dieser Forschungsperspektiven und -bereiche werden Fragen von „Vielfalt“, „Differenz“, „Ungleichheit“ und „Alterität“ auf eine neue Art gestellt und wissenschaftlich bearbeitet. Dabei profitieren universitäre Lehre und Kritische Wissenschaft von der inter- und transdisziplinären Ausrichtung dieser Ansätze sowie ihrer vielfältigen Anwendungs- und Anschlussmöglichkeiten.

Geschlechter-/Genderstudien provozieren in ihrer Korrespondenz mit Queer, Intersectionality und Diversity Studies neue Perspektiven und transdisziplinäre Analysemöglichkeiten von (wissenschaftlichen) Denkweisen. Dies sowohl im Hinblick auf sprachliche, kulturelle, mediale und künstlerische
(Ausdrucks-)Formen, in Bezug auf alltägliche Tätigkeiten und Lebenswelten sowie soziale Beziehungen und Praktiken, als auch hinsichtlich politischer, rechtlicher, ökonomischer und kultureller Institutionen, Episteme und Machtverhältnisse, die die Prozesse in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft formen.

Es werden Fragen zu:

  • „Vielfalt“,
  • „Differenz“,
  • „Ungleichheit“ und
  • „Alterität“
  • sowie dem komplexen Zusammenspiel von unterschiedlichen Kategorien der Macht (wie z.B. „Geschlecht“, „Rasse“, „Sexualität“, „Klasse“, „Religion“, „Körper“, „Behinderung“) auf neue Art in das Blickfeld wissenschaftlicher Betrachtung gerückt.

Innerhalb dieser (Forschungs-)Perspektiven und Bereiche werden demnach auch Themen wie Macht, Gerechtigkeit, Ethik, Handlungsperspektiven, Teilhabe, Verantwortung und Freiheit neu gedacht und untersucht. Die unterschiedlichen Ansätze, Fragestellungen, Theorien, Methodologien, Kompetenzen und Forschungsergebnisse aus diesen Feldern sowie deren inter- und transdisziplinäre Synergieeffekte stellen somit wichtige Instrumentarien für evidenzbasierte Konzeptionen und Transformationen in Richtung diskriminierungs- und barrierearmer sowie gerechterer
​(Welt-)Gesellschaften dar.

Um diese Forschungsbereiche und Perspektiven auch an der Universität Bayreuth zu stärken, wurde im Juni 2016 das „Netzwerk Gender, Queer, Intersectionality und Diversity Studies“ (GeQuInDi) gegründet, mit dem Ziel, die Sichtbarkeit, Vernetzung und Kooperationen von Forscher*innen in diesen Feldern über fakultäre und disziplinäre Grenzen hinweg zu intensivieren und den Dialog zwischen Forschung und hochschulpolitischer Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu stärken.

Interessierte sind herzlich willkommen, sich an dem Netzwerk und seinen Aktivitäten zu beteiligen! 

Verantwortlich für die Redaktion: Johanna Sarre

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